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Review zu True Crime: New York City (2005)

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Eingetragen am 04.05.2006 17:08:56 von Notarzt [Admin]
Zuletzt geändert am 04.05.2006 17:08:56 von Notarzt [Admin]

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True Crime: New York City (2005)

Ich war noch niemals in New York ...
 
... und das wird sich nach dem "Genuss" dieses Spiels mit Sicherheit auch nicht ändern. Denn gegen Ende des Spielejahres 2005 serviert uns Activision den Nachfolger zu True Crime - Streets of L.A..

Hier erwartet den Spieler allerdings kein würdiger Nachfolger zum ohnehin schon durchwachsenen Vorgänger, sondern eine technisch wie spielerisch katastrophale Multiplattform-Gurke.

Teil 2 der True Crime Serie setzt den vom Vorgänger bekannten Ideen-Klau aus der GTA Reihe fort. Doch auch der zweite Großstadt Klon kann in keiner Hinsicht am Genrethron des Originals wackeln und kommt in Sachen Gameplay und Umfang nicht an Genre Primus von Rockstar heran.

In der Rolle des blassen Protagonisten prügelt, schießt und fährt der Spieler durch das sehr gut und detailverliebt inszenierte New York. Gut gelungen ist dabei der Soundtrack aus über 100 lizensierten Musikstücken.
Dabei fällt sofort der starke Kommerz auf: Überall flackern Markennamen eines bekannten Turnschuhherstellers und ein ebenso bekannter Hersteller für Mobiltelefone über den Bildschirm.

Auch lächerliche, stupide Werbe-Minispielchen bleiben dem Spieler hier leider nicht erspart. Wer zehn paar Turnschuhe in der Stadt findet und aufsammelt, bekommt vom Bekleidungshersteller und In-Game Werbepartner gleich die passend gesponserte Markenkleidung dazu.

Mit Hilfe diverser Fahrzeuge wie Autos und Motorräder bewegt sich der Spieler durch den virtuellen Big Apple. Leider gestaltet sich die Steuerung derselbigen als sehr misslungen und unpräzise. Die auf den unterschiedlichen Systemen anders arbeitenden Controllstick Abfrage wurde nicht angepasst.

Vor allem auf dem GameCube, der mit großem Abstand schlechtesten Fassung, fahren sich einige Fahrzeuge extrem schwammig. Merkwürdigerweise ist die GameCube Fassung drastisch abgespeckt worden und optisch am schwächsten.

Einige in allen Versionen vorkommenden, schwerwiegenden Bugs, versauen den Spielspaß maßgeblich. So kommen ab und zu nicht reproduzierbare Fehler vor, die das Spiel einfrieren oder das eigene Fahrzeug grundlos explodieren lassen. Mängel bei der Kollisionsabfrage erschweren die ohnehin schon hakelige Steuerung erheblich.
Vor allem bei der GameCube und XBox Version ist das Tastenlayout ausgesprochen überladen und zum Teil kaum spielbar. Die beiden zusätzliche und für viele Spielaktionen wichtigen Schultertasten des PS2 Controllers fehlen hier merklich.

Zusätzlich wurde die deutsche Version trotz USK 18 Freigabe stark beschnitten. Auch die lückenhafte Lokalisierung, die sich auf halbfertige deutsche Untertitel beschränkt, spottet jedweder Beschreibung.

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