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Review zu W.A.R. Soldiers (2002) |
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Der Kriegsberichterstatter Peter Cowbell wird schon am zweiten Tag seines Vietnameinsatztes in ein heftiges Feuergefecht verwickelt und verliert dabei den Anschluss an seine Truppe. Nun muss er sich durch den Vietcong-bevölkerten Dschungel kämpfen und wieder zu seiner Truppe finden...
Grafik
Was sich die Programmier dabei gedacht habe, spottet jeder Beschreibung. Zwar gibt es eine Handvoll Texturen, die ganz gut sind. Der Rest des Spiels sieht jedoch grauenhaft aus. Angefangen von billig modellierten und animierten Soldaten, die meistens einen riesigen Wasserkopf tragen, über dichte Nebelbänke sogar bei hoch eingestellter Sichtweite bis hin zu detailarmen, klotzigen Levels ist W.A.R. Soldiers eine reine Beleidigung der Augen.
Gameplay & Steuerung
Wie die Grafik, so mies die Steuerung. Sie wirkt sehr schwammig, und man kommt so einige Male wegen der dummen Kontrollen um. Wenigstens lässt sie sich frei belegen.
Spielerisch ist das Spiel gähn. Rumlaufen, Gegner abschiessen und Ausgang suchen. Sehr kreativ.
Sound
So schlecht wie die Grafik, präsentiert sich der Sound. Langweilige, billige Geräusche, keinerlei Sounds der Gegner und Hintergrundsounds vermisst man auch schmerzlich. Musik gibt es dann auch nur im Hauptmenu. Auch hier hat sich Asylum alle Mühe gegeben, den Spieler zu quälen und zu foltern.
Levels
Um dem Ganzen einen besonders schlechten Geschmack zu geben, hat man noch ganze 5(!) Levels gebaut. Dabei sind die ersten 3 Karten so gross, dass man sie in 1-2 Minuten (und das ist jetzt nicht übertrieben) durch hat. In einem Level darf man sogar einen Schalter drücken und einen Aufzug benutzen. Hui!!!
Erst für das vierte Level braucht man ca. 5 Minuten, da man durch viereckige, immer gleich aussehende Gänge wandert, da man ständig im Kreis rennt und nie wirklich weiss wo man schon war oder hin muss. Der letzte Level schliesslich ist wirklich grösser und ungefähr so gross wie die ersten 3 zusammen. Da man es nicht für nötig gehalten hat, eine Speicherfunktion einzubauen, wird man diesen Level ein paar Mal spielen, denn die Gegner sind teilweise fies platziert, schiessen durch Kisten durch (was man selber nicht kann) und kommen einem gleich rudelweise entgegen.
Waffen & Gegner
Waffen gibt es fünf: Eine Pistole, das M 16, eine Uzi, die AK-47 und ein Scharfschützengewehr. Letzteres kam bei mir nicht ein einziges mal zum Einsatz, und ausser der AK-47 sind die anderen nicht mal annähernd den realen Vorbildern ähnlich. In der Stärke unterscheiden sich die Waffen nicht, lediglich in der Schussgeschwindigkeit.
Bei den Gegnern gibt es ganze 3 Models. Neben 2 Vietcong-Modellen, die nicht nur total scheisse animiert sind, sondern auch noch einen Megariesenschädel haben, greifen einen aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen auch amerikanische Soldaten an.
Blood, Gore & Cuts
Die getestete Version ist komplett ungekürzt. Da es sowieso kein Blut zu sehen gibt, ist auch in der deutschen Version nichts zu kürzen.
Fazit
Ich spiele ja gerne mal den ein oder anderen Low-Budget-Shooter. Ich brauche nicht immer die neueste Engine und supergeile Grafik. Was einem hier aber präsentiert wird, ist das pure Grauen. Scheisse animierte Gegner und Waffen, sehr kurze Levels, mieser Sound. Nach 15-30 Minuten sollte man diese grauenhafte Machwerk durchhaben, sofern man nicht schon nach 1, 2 Levels frustriert aufgibt. Da ich nicht ganz so herzlos dastehen will, gebe ich dem Spiel einen Viertelpunkt anstatt gar keinen, allerdings hoffe ich, dass die Programmierer schnellstens verhaftet werden und für ihr grässliches Werk die Todesstrafe erhalten. |
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